Waschbären Staupe - Ansteckung für Hunde

Fotolia_58861689_XS_copyright.jpgNicht nur in Nordhessen haben sich die Waschbären vermehrt, sondern mittlerweile sind die Tiere in ganz Deutschland vertreten. Sie sind in vielen Gärten und auf vielen Dachböden heimisch. Waschbären sind keine Gefahr für Menschen und andere Tiere, aber aufgrund der Staupe Infektion, die seitdem grassiert, können sich andere Tiere anstecken. Grundsätzlich sind es wildlebende Tiere.

Merkmale der Staupe bei Waschbären

Ob ein Tier an diesem Virus erkrankt ist, können Sie an entzündeten Augen, einem eitrigen Nasenausfluss und einem wackeligen schwankenden Gang erkennen. Zumeist sind diese Tiere durch ihre Schwäche sehr zutraulich. Verwandt ist der Staupevirus mit dem Masernvirus beim Menschen. Der Staupevirus ist in der Regel nur bei Jungtieren tödlich. Anstecken können sich Wiesel, Frettchen, Dachse, aber auch Wölfe und Füchse wie auch Seehunde. Eine Hauskatze kann sich zwar mit dem Virus infizieren, zeigt aber keinerlei Reaktionen auf den Virus. Auch Hunde sind in der Regel nicht gefährdet, da sie gegen Staupe geimpft sind. Es sei denn, der Besitzer hat auf diese Prophylaxe verzichtet. Dieser Virus kann in dem Fall, wenn

der Hund noch ein Jungtier ist, tödlich ausgehen. Auch können sich die Jungtiere bei den Eltern anstecken. Staupe wird über den Kontakt mit den Schleimhäuten übertragen, sowie über das Futter und Trinkwasser. Aber auch durch Kot und Urin ist eine Ansteckung möglich. So kann es zum Beispiel sein, dass ein erwachsenes Tier ob Waschbären oder Hunde den Virus in sich trägt, aber die Krankheit nicht zum Ausbruch kommt. Dieses Tier kann aber den Virus an die Jungen weitergeben. Die einzige Möglichkeit, um eine Ansteckung zu vermeiden, ist eine Staupeimpfung der Hunde. Eine Infektion mit Staupe muss nicht tödlich ausgehen, kann aber bleibende Schäden bei einem erkrankten Tier verursachen.

Der Staupevirus sorgt nicht für eine Minimierung der Waschbären

Dadurch, dass überwiegend die Jungtiere sterben, ist keine Einschränkung der Population gegeben. Die Elterntiere werden im folgenden Jahr dafür mehr Junge auf die Welt bringen, so sind die Waschbären nicht vom Aussterben bedroht. Ein Grund für das vermehrte Auftreten des Virus´ ist die immer häufiger vorkommende Annäherung von Wildtieren an die Wohngebiete. Aus diesem Grund sollten die Hundebesitzer vermehrt darauf achten, ihre Hunde gegen den Staupevirus impfen zu lassen. In der Regel sind die nachfolgenden Generationen der Waschbären immun gegen die Krankheit.

Eine Impfung, welche die Erkrankung verhindert

Sorgt man für die Hunde schon in den ersten Lebenswochen für eine Immunität durch eine Impfung, kann diese Virusinfektion auf ein Minimum reduziert werden. Trotz der Erkrankungen, die momentan bei den Waschbären auftreten, ist der Befall der Tierarten doch immer noch schwindend gering. Es besteht kein Grund, dass man Angst vor einer Epidemie haben müsste. Werden Tiere geimpft und die Plätze im Großen und Ganzen gemieden, an denen sich die Tiere in der Regel aufhalten, dann ist die Sorge um eine Ansteckung nicht gegeben. Sollte einem beim Spaziergang ein auffälliger Waschbär begegnen, sollte man einen Jäger oder einen Tierarzt benachrichtigen und den Standort des erkrankten Tieres durchgeben. So kann dem Tier in manchen Fällen geholfen werden und dieses kann diese Krankheit nicht mehr weitergeben.