Pferdehalterhaftpflicht

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Pferdehalterhaftpflicht: Wichtige Infos im Überblick

Ein eigenes Pferd - das ist für viele Menschen ein Lebenstraum. Möchten Sie sich Ihren langjährigen Wunsch erfüllen oder besitzen Sie bereits ein Pferd, sollten Sie es gut versichern. Denn als Pferdebesitzer haften Sie für sämtliche Schäden, die Ihr Vierbeiner verursacht. Auch die liebsten Pferde sind in manchen Situationen unberechenbar - und das kann finanzielle Folgen haben. Um sich vor hohen Kosten zu schützen, lohnt sich der Abschluss einer Pferdhalterhaftpflicht. Diese Art von Tierversicherung ist zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch kein Pferdebesitzer sollte auf sie verzichten. Um die günstigsten Konditionen zu finden, vergleichen Sie verschiedene Policen miteinander.

Welche Schäden deckt eine Pferdehalterhaftpflicht ab?

Jede Police bietet andere Konditionen - doch in ihren Grundzügen haben die Versicherungen viele Gemeinsamkeiten. Eine Pferdehalterhaftpflicht deckt folgende Schäden ab:

  •  Personenschäden (z.B. Verletzung eines Menschen durch Unfall)
  •  Sachschäden (z.B. Beschädigung von Gegenständen, Autos und Gebäuden)
  •  Vermögensschäden (z.B. Verdienstausfälle, die auch als Folge von Personen- oder Sachschäden auftreten können)

Darüber hinaus ist es möglich, die Tierversicherung um weitere Leistungen zu erweitern. Welche Extras sinnvoll und wichtig sind, hängt von dem Basisschutz des jeweiligen Versicherers ab. Ist der Basisschutz nicht umfangreich genug, lohnt sich die zusätzliche Buchung von optionalen Leistungen. Hier gibt es folgende Möglichkeiten:

  •  Deckschäden: Die Folgekosten von unerwünschtem Decken bzw. unerwünschter Trächtigkeit werden von der Pferdehalterhaftpflicht übernommen.
  •  Mietsachschäden: Auf Wunsch übernimmt die Tierversicherung auch Schäden, die an Mietgegenständen wie Zäunen oder Boxen entstanden sind.
  •  Teilnahme an Wettkämpfen: Entstehen während eines Wettkampfes Schäden, kommt die Pferdehalterhaftpflicht dafür auf.
  •  Flurschäden: Bricht ein Pferd aus seinem Stall oder der Koppel aus und verursacht es Schäden auf benachbarten Grundstücken, übernimmt die Tierversicherung die Folgekosten.
  •  Kutsch- und Schlittenfahrten: Wenn Sie Ihr Pferd für Kutsch- und Schlittenfahrten einsetzen möchten, benötigen Sie einen speziellen Versicherungsschutz.
  •  Reitbeteiligung: Bei dieser Art von Pferdehalterhaftpflicht ist eine weitere Person versichert, die mit dem Pferdebesitzer eine Reitbeteiligung bildet.
  •  Fremdreiterrisiko: Hier übernimmt die Pferdehalterhaftpflicht Schäden, die sich ereignet haben, als das Pferd von einer fremden Person (sprich: nicht von dem Besitzer) geritten wurde.
  •  Forderungsausfalldeckung: Wurden Sie oder Ihr Pferd geschädigt und kommt der Verantwortliche nicht für die Kosten auf, werden Sie von Ihrer Pferdehalterhaftpflicht entschädigt.

Welche Tierversicherung ist die richtige?

Vor dem Abschluss der Pferdehalterhaftpflicht lohnt es sich, verschiedene Policen miteinander zu vergleichen. Achten Sie beim Vergleichen jedoch nicht nur auf die Prämien, sondern auch auf die Leistungen. Die Höhe der Versicherungsbeiträge richtet sich nach den folgenden Kriterien:

  • Laufzeit des Vertrages
  • Alter des Versicherungsnehmers
  • Anzahl der Pferde
  • eventuelle Selbstbeteiligung
  • Anzahl der Schäden bei einer Vorversicherung

Besonders günstige Policen erhalten Sie bereits für weniger als 100 Euro im Jahr. Nachdem Sie sich für die wichtigsten Leistungen entschieden haben, vergleichen Sie die Tierversicherung und wählen Sie das beste Angebot aus. Manchmal ist es sinnvoller, ein wenig mehr auszugeben und dafür einen umfangreicheren Schutz zu erhalten. Überprüfen Sie deshalb genau, ob bestimmte optionale Leistungen ein- oder ausgeschlossen sind. Mindestens genauso wichtig ist die Auswahl der Deckungssumme. Wenn Sie die Tierversicherung vergleichen, entscheiden Sie sich mindestens für eine Summe von drei Millionen - je mehr, desto besser.

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