Kampfhundeversicherung

Hundehalterhaftpflicht

Kampfhund versichern - was ist zu beachten?

Bei einer Kampfhundeversicherung handelt es sich um eine Versicherung für sogenannte "Listenhunde", die aufgrund ihrer Rasse als besonders gefährlich eingestuft werden. Die Bezeichnung "Kampfhund" hat ihre Wurzeln in der Vergangenheit: Früher wurden bestimmte Rassen speziell für Tier- bzw. Hundekämpfe gezüchtet. Heutzutage sind solche Schaukämpfe in Deutschland verboten - der Begriff des Kampfhundes ist jedoch geblieben. Die folgenden Hunderassen sowie Kreuzungen dieser Tiere werden als "Kampfhunde" bezeichnet und stehen in den meisten Bundesländern auf der "Liste".

  • Bullterrier
  • American Staffordshire-Terrier
  • Staffordshire-Terrier
  • (American) Pitbull-Terrier

Da Kampfhunde in der Vergangenheit häufiger teure Schadensfälle als andere Hunderassen verursacht haben, werden sie von vielen Hundehaftpflichtversicherungen ausgeschlossen. Möchten Sie Ihren Kampfhund versichern, benötigen Sie deshalb eine spezielle Kampfhundeversicherung. Solche Policen sind aufgrund des erhöhten Risikos oft teurer als "klassische" Hundhaftpflichtversicherungen. Wichtig: Für bestimmte Rassen ist in vielen Bundesländern eine Kampfhundeversicherung Pflicht. Allein aus diesem Grund sollten Sie nie auf den Abschluss einer solchen Police verzichten.

Wichtige Infos zur Kampfhundeversicherung

Falls Ihr Hund einmal einen Schaden verursacht, funktioniert die Kampfhundeversicherung wie jede andere Haftpflichtversicherung. Benachrichtigen Sie Ihren Versicherer so schnell und umfassend wie möglich, um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. Stirbt Ihr Hund vor dem Ablauf der Vertragslaufzeit oder geben Sie ihn ab, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Sie kommen vorzeitig aus dem Vertrag heraus, wenn Sie Ihrer Versicherung einen Todesnachweis (Tierarztbescheinigung) bzw. einen Verkaufsnachweis zuschicken.

Kampfhund versichern: Günstige Policen, umfangreiche Leistungen

Bei der Suche nach der idealen Kampfhundeversicherung spielt das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle. Wählen Sie eine Versicherung aus, die Ihnen eine hohe Deckungssumme bietet - fünf Millionen Euro für Personen- und Sachschäden sollten es mindestens sein. Auch die Deckungssumme für Vermögensschäden liegt im Idealfall bei mehreren Millionen. Obwohl Kampfhunde als besonders risikoreich eingestuft werden, ist eine Haftpflichtversicherung finanziell erschwinglich. Möchten Sie Ihren Kampfhund versichern und langfristig sparen, führen Sie einfach einen Online-Vergleich durch. Auf diese Weise erfahren Sie, welche Versicherungsunternehmen die besten Konditionen bieten. Natürlich haben Sie die Möglichkeit, die gewünschte Police direkt im Internet abzuschließen.

Zu guter Letzt: Lassen Sie sich nicht von dem Begriff "Kampfhundeversicherung" verunsichern. Auch unter den "gefährlichen" Hunderassen gibt es liebe, verschmuste Hunde. Doch die Regeln schreiben nun einmal vor, dass man einen Kampfhund versichern muss. Und das ist auch gut so: Denn eine Haftpflichtversicherung schützt Sie im Ernstfall vor hohen Kosten, egal ob Sie einen Kampfhund oder einen anderen Hund besitzen.

 

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