Hundehalterhaftpflicht

Hundehalterhaftpflicht

Hundehalterhaftpflicht - Der Vergleich macht sie sicher

In Deutschland leben rund 5,3 Millionen Hunde in 13,2 Prozent aller Haushalte - diese Zahl stammt aus dem Jahr 2013, ist aber seit etlichen Jahren relativ konstant. Doch nur etwa die Hälfte der Vierbeiner im Land verfügt über eine Tierversicherung, der sogenannten Hundehalterhaftpflicht, obwohl jedes Herrchen oder Frauchen für die von ihrem Hund verursachten Schäden aufkommen muss. Private Haftpflichtversicherungen schließen in der Regel nur Kleintiere wie Katzen oder Vögel mit ein, daher existiert zusätzlich die Tierversicherung für Hunde. Die Hundehalterhaftpflicht ist in einigen Bundesländern freiwillig, in anderen verpflichtend; als gefährlich geltende und auch so eingestufte Rassen unterliegen dabei meist strengeren Regeln. Im Zweifelsfall sollte man bei der Anschaffung eines Vierbeiners die aktuelle Gesetzeslage prüfen und die Angebote der Versicherungen vergleichen.

Versicherungen und ihre Leistungen vergleichen

Die Tierversicherung für Hunde kann bei folgenden Schäden durch den Halter in Anspruch genommen werden:

  • Personenschäden (beispielsweise wenn der Hund bei einem Menschen zuschnappt).
  • Schäden an anderen Tieren (wenn der Vierbeiner ein anderes Tier verletzt, aber auch wenn
  • ein Rüde ein Weibchen gegen das Einverständnis deren Halters deckt).
  • Sachschäden (zum Beispiel wenn der Hund einen wertvollen Teppich zerfetzt).
  • Vermögensschäden (die durch Personen- oder Sachschäden entstehen).

Da man den Leistungsumfang der zur Verfügung stehenden Offerten miteinander vergleichen sollte, wird man dabei feststellen, dass je nach Tierversicherung noch weitere Zusatzoptionen gewählt werden können, das sind unter anderem:

  • Fremdhüterrisiko (wenn der Hund Schäden verursacht, während er sich in fremder Obhut befindet).
  • keine Leine (wenn etwas passiert, während der Vierbeiner illegal ohne Leine unterwegs ist).
  • Auslandsaufenthalt (Innerhalb der EU werden mindestens drei Jahre lang Schäden im
  • Ausland abgedeckt, außerhalb der EU mindestens ein Jahr lang).

Welche Leistungen bei der Hundehalterhaftpflicht abgedeckt sind, variiert von Tierversicherung zu Tierversicherung. Möchte man also die Angebote vergleichen, sollte man dabei nicht nur die Kosten im Auge zu behalten. Es ist wichtiger auf die Leistungsein- und -ausschlüsse sowie auf die Deckungssumme zu achten, welche die infrage kommende Hundehalterhaftpflicht beinhaltet. Vor allem bei durch Vierbeiner verursachten Unfällen kann rasch eine hohe Schadenssumme entstehen, die von der jeweiligen Tierversicherung abgedeckt werden sollte.

Abschluss und Kündigung der Hundehalterhaftpflicht

Zuerst Angebote vergleichen, danach kann die Tierversicherung abgeschlossen werden - eine Hundehalterhaftpflicht mit einer Deckungssumme von bis zu einer Million Euro existiert bereits um ca. 50 Euro pro Jahr. Wie viele andere Versicherungen kann man auch die Hundehalterhaftpflicht bequem online erwerben und bezahlen.
Folgende Faktoren beeinflussen die Höhe der jeweiligen Prämie:

  • Alter des Hundehalters
  • Rasse und Nutzungsart des Tieres
  • Anzahl der zu versichernden Vierbeiner
  • Schadenshöhe bei der Vorversicherung
  • Laufzeit der Hundehalterhaftpflicht
  • Art und Summe der Zusatzleistungen
  • Höhe der Selbstbeteiligung

Hat man bereits eine Versicherung und will diese wechseln, muss man darauf achten, fristgerecht zu kündigen. Das kann üblicherweise regulär innerhalb von 90 Tagen bzw. drei Monaten vor der jährlichen Verlängerung oder fristlos innerhalb von 30 Tagen bzw. einem Monat nach einem Schadensfall geschehen. Auch vor oder bei einer angekündigten Prämienerhöhung kann die Versicherung aufgelöst werden.
Halter "gefährlicher Hunde" (laut Rasseliste), sogenannter Kampfhunde, sind in den meisten Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Vierbeiner zu versichern.

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