Dalmatiner

Hundehalterhaftpflicht

Der Dalmatiner ist eine von der FCI (Nr.153, Gr.6, Sek.3) anerkannte Hunderasse aus Kroatien

Herkunft und Geschichtliches
Die Dalmatiner sind eine alte Rasse. Der Dalmatiner trug verschiedene Namen, die alle in irgendeiner Form landschaftsbezogen waren. Daran kann man den Weg der Rasse vermutlich von Indien über Ägypten - Griechenland - Italien - Spanien und Frankreich nach England verfolgen. Nachweislich waren sie schon in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Mittel- und Südeuropa bekannt, wie man an Hand von Gemälden aus dieser Zeit nachweisen kann.

Ein frühes Bild, um 1650 entstanden, zeigt eine Gruppe von Teilnehmern des Friedenskongresses zu Münster mit einem Dalmatiner im Vordergrund. Man kann sich auch neben manch anderem italienischen Meistern bei dem Jagdmaler Castiglione († 1716 in Genua) bedanken, dass er einen Jägerknaben mit zwei schwarzgefleckten Hunden malte, bei denen jeder Kynologe überzeugt ist, dass er in ihnen Vorfahren reinsten Blutes des heutigen Dalmatiners sieht.

Besonderer Beliebtheit erfreute er sich in England, wo sein Bild auch auf Wappenschildern Verwendung fand: auf Helmbusch oder Schild, sitzend, stehend oder als Kopfbild, weiß mit schwarzen Flecken oder schwarz mit weißen Flecken.

In England machte man den Dalmatiner auch erstmalig zum Wagenhund. In unsicheren Zeiten pflegten die Reichen ihren Kutschen livrierte Diener voranzuschicken, die vor den Pferden herliefen, um durch Zurufe Platz zu schaffen und vor etwaiger Gefahr zu warnen. Im Laufe der Zeit wurden die Diener durch Hunde ersetzt und man wählte Dalmatiner, die sich durch Lauffreudigkeit und Ausdauer auszeichneten, gute Wächter für Pferd und Wagen waren und durch ihr schmuckes Haarkleid den prächtigen Rahmen für die Equipagen abgaben. Zunächst liefen die Dalmatiner den Pferden voraus. Später wurden sie trainiert, zwischen den Hinterrädern zu laufen oder unter dem Wagen gleich hinter den Pferden.

Das Ende der Postkutschenzeit bedeutete auch fast das Ende für die Dalmatiner. Sie waren auf einmal nicht mehr gefragt und die Zucht ging stark zurück. Erst in neuerer Zeit erlebten sie als Haushunde und Wächter wieder einen Aufschwung; einen Höhepunkt der zahlenmäßigen Verbreitung gab es in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Geblieben ist ihre Liebe zu Pferden. So mancher Pferdefreund hält sich heute einen Dalmatiner als treuen Begleiter.

Beschreibung

Der Dalmatiner ist ein mittelgroßer bis großer (Größe bis 61 cm, 32 kg schwer) gut proportionierter, getupfter, kräftiger, lebhafter, sehr auffälliger Hund. Einmalig unter den Hunderassen ist das Fell: weiß mit schwarzen bzw. braunen fest umrissenen Tupfern. Das Haar selbst ist kurz, hart, dicht, glatt und glänzend. Die Welpen kommen ohne Tupfen zur Welt und es zeigt sich erst mit 10-14 Tagen, wie sie getupft sein werden. Sein ausgeglichener Körper besitzt einen starken Rücken mit einer gleichmäßigen geraden Rückenlinie. Der Dalmatiner hat muskulöse Schultern, einen langen, aber nicht allzu breiten Brustkorb und einen eleganten Hals. Seine Augen sind rund und sollten bei Exemplaren mit schwarzen Flecken dunkelbraun sein. Leberbraunfarbene Hunde sollten bernsteinfarbene Augen besitzen. Blaue Augen sind zuchtausschliessende Fehler. Seine Hängeohren sind mäßig groß, hoch angesetzt und liegen dicht am Kopf an. Die Rute ist sichelförmig. Sie ist lang, nach und nach schmaler werdend und reicht bis zu den Sprunggelenken.

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